Künstlerin & Autorin Vaelis Vaughan

Hi, ich bin Vaelis.

An dieser Stelle sollte ich vermutlich ein bisschen was über mich selbst erzählen, aber das fällt mir ehrlich gesagt nicht so leicht. Trotzdem versuche ich es. Kurz zusammengefasst bin ich einfach ein kleines, sehr naturverbundenes Menschlein, das eine Vorliebe für alles Altertümliche hat. Handwerk, Kunst, Mittelaltermätkte,  Tiere, die Wikingerkultur und ganz viele Geschichten begleiten mich, prägen meine Umgebung und meinen Alltag.

In Berlin geboren, hab ich sehr schnell festgestellt, dass ich absolut kein Stadtmensch bin. Meine Kindheit und Jugend waren leider alles andere als leicht, weshalb ich mich lieber in den umliegenden Parks und Wäldern aufhielt als zu Hause. Die Natur gab und gibt mir bis heute die Kraft und Ruhe, die meine Seele braucht. Zusammen mit meiner damaligen Hovawarthündin Judy lief ich stundenlang durch die Landschaft und versank während dieser Zeit in meinen eigenen Fantasiewelten. Skizzenblock und Notizheft waren immer dabei. Ich zeichnete viel, entwarf Figuren und fing mit zirka elf Jahren an, meine Geschichten aufzuschreiben. In all diesen Dingen fand ich meine Passion. Tja, und irgendwann tat ich praktisch nichts anderes mehr … bis heute.

Dank meiner exzessiven Liebe zur Kunst bekam ich 2004 einen der wenigen Studienplätze für mein absolutes Wunschgebiet: Freie Malerei. Ich hielt mich mit Nebenjobs über Wasser, engagierte mich zu der Zeit aber auch schon für die Tierschutzorganisation PETA, als Aktivistin und Not-Pflegestelle. Infolgedessen lebten irgendwann 6 Frettchen, 2 Katzen und ein irischer Wolfshund in meinem kleinen Refugium.
2007 beendete ich mit dem Bachelor of Arts das Studium und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Parallel dazu arbeitete ich einige Jahre auch in anderen Bereichen, da es mir zu dieser Zeit leider noch nicht möglich war, den Lebensunterhalt für meine Tiere und mich ausschließlich vom Künstlerdasein zu finanzieren. 2008 entfloh ich dem hektischen Stadtleben vollends und zog aufs Land. Ab 2009 leitete ich ehrenamtlich eine Frettchenhilfe in Teltow Fläming, musste diese durch die Schwangerschaft mit meiner Tochter und dem daraus resultierenden Zeitmangel jedoch schweren Herzens 2014 auflösen. Danach orientierte ich mich noch einmal neu, bekam die Gelegenheit, endlich meine Geschichten zu veröffentlichen, wenn auch zunächst nur als Co-Autorin, und machte gleichzeitig meine Tätigkeit als Künstlerin zu meinem neuen Hauptjob im Homeoffice.

In den letzten Jahren arbeitete ich nun sehr viel mit privaten Auftraggebern, aber auch mit mehreren Selfpublishern und Verlagen zusammen, und zwar als Schriftstellerin und Illustratorin. Doch die Coronapandemie hatte gravierende Folgen für die Kreativszene und ich beschloss, mich von Gewohntem zu lösen und einen neuen Weg zu gehen. Mit einem eigenen Pseudonym machte ich mich endlich als Autorin und Künstlerin unabhängig von allen anderen und vereinte beides. Tja, und hier bin ich nun.

Inzwischen habe ich mich – vermutlich auch durch das Schreiben meiner Geschichten – als Künstlerin in erster Linie auf Portraitmalerei und Character-Design spezialisiert, also auf das Entwerfen und Zeichnen von Personen und Tieren, sei es nun nach Fotovorlage oder aus der Fantasie heraus. Dabei variiere ich vom Comicstyle bis zu fotorealistischen Artworks. Ich liebe es, für meine eigenen Bücher, aber auch die Werke anderer, Protagonisten zu entwerfen, Gesichtern eine Seele zu geben und den Augenblick einer Szene einzufangen.

Als Autorin schreibe ich sehr vielfältig: Fantasy, Thriller, Dystopien, Historical und Romance. Ein besonderes Faible habe ich dabei für LGBT-Figuren, die oft auch eine Hauptrolle in meinen Büchern einnehmen. Viele der Ideen zu Artworks und Geschichten waren ursprünglich in meinen Träumen angesiedelt, manchmal inspirieren mich aber auch lapidare Alltagsgeschehnisse. Die künstlerische Auseinandersetzung mit schwierigen oder kontroversen Themen reizt mich besonders, und so freue ich mich über jede neue Herausforderung und jeden Tag, an dem ich meiner Kreativität weiterhin freien Lauf lassen darf!